Wir, die Physik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, möchten euch mit dieser Veranstaltung die Möglichkeit bieten, moderne Wissenschaft hautnah zu erleben.
An fünf Samstagen geben wir Einblicke in unseren Arbeitsalltag und berichten über spannende physikalische Phänomene und aktuelle Fragestellungen in der Forschung.
2024 geht es um die vielfältige Anwendung von Lasern in der Physik. Von der Untersuchung des Protonenradius bis hin zur Erforschung der Atmosphäre, Laser spielen eine entscheidende Rolle in einer Vielzahl physikalischer Anwendungen.
Einen Anmeldung ist zu Physik am Samstag nicht nötig.
Sollten Sie mit einer größeren Gruppe kommen, freuen wir uns über einen kurze Mail an: schuelerprojekte-physik@uni-mainz.de
Die Forschung am Institut für Kernphysik dreht sich um die Untersuchung der Grundbausteine der Materie, insbesondere um ein Verständnis der sogenannten starken Kraft und ihrer Konsequenzen für die Kern- und Teilchenphysik. Herzstück der experimentellen Untersuchungen ist das Mainzer Mikrotron MAMI, ein Elektronen-Beschleuniger für Energien bis zu 1.6 GeV.
Kommt an die JGU und wir zeigen euch das Mainzer Mikrotron. Lernt die Physik hinter den Experimenten an MAMI kennen.
Begleitet uns in die Hallen der Kernphysik, in denen ihr die verschiedenen Stufen des Beschleunigers sehen könnt: von der Elektronenquelle bis zur Spektrometerhalle, die Elektronen auf nahe Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Lernt mehr über die Experimente, die hier die Grundlagen der Physik erforschen.
Die Veranstaltung findet an der JGU Mainz statt. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können sich selbständig anmelden.
Es wird von jedem einzelnen Teilnehmenden, der an der Veranstaltung teilnimmt, eine unterschriebene Einverständniserklärung benötigt. Diese kann bei der Anmeldung heruntergeladen werden und muss zur Veranstaltung mitgebracht werden.
Der Beschleuniger MAMI und die damit betriebenen Experimente können von Schulklassen und anderen Gruppen besichtigt werden, wenn die Anlage ausgeschaltet ist. Dies ist an Wartungstagen, zumeist Montags, möglich.
Unsere Professorinnen und Professoren sind gerne bereit, Forschung spannend und anschaulich für eine Veranstaltung zu präsentieren. Verschiedenste Themen sind möglich. Für alle Klassenstufen.
Bei Interesse, nutzt einfach unser Anfrageformular. Auch bei ausgefalleneren Themen helfen wir gerne, den richtigen Vortrag zu finden.
Sie kommen in gigantischer Zahl von der Sonne, aus dem All und aus Kernreaktoren, neben Photonen sind sie die häufigsten Teilchen im Universum. Neutrinos werden im Alltag auch als Geisterteilchen bezeichnet, da sie durch Materie meistens einfach durchfliegen. Ihre Eigenschaft, mit dem Rest der Welt extrem selten in Wechselwirkung zu treten macht den experimentellen Nachweis entsprechend schwierig. Physiker:innen habe sich hierfür aber inzwischen einige Tricks einfallen lassen.
Unsere ganze Welt besteht aus Atomen. Lange Zeit dachte man, dass dies die kleinsten Teilchen sind, inzwischen haben Wissenschaftler längst erkannt, dass sich auch diese Atome noch weiter zerlegen lassen. Die moderne Atomphysik will die Energie genau messen und die Vorgänge in den Atomhüllen verstehen. Mit Laserkühlung und der magnetooptischen Falle lassen sich ultrakalte Gase, Bose-Einstein-Kondensate und extrem seltene Isotope untersuchen.
Die kleinsten Bausteine des Universum können nur mit riesigen Detektoren entdeckt werden. Um unsere Welt noch besser zu verstehen, bedarf es daher immer neuerer, besserer und oft auch größerer Detektoren. Hier in Mainz sind Wissenschaftler:innen an der Forschung mit verschiedensten Detektoren wie z.B. Atlas, Annie und IceCube beteiligt. Gern erzählen sie von ihrer Forschung, dem Aufbau der Detektoren und den erstaunlichen Entdeckungen, die so möglich werden.
Die sichtbare Materie macht einen winzigen Teil der Materie im Universum aus. Der Rest besteht aus dunkler Materie, die noch niemand gesehen hat. Sichtbare und Dunkle Materie machen aber zusammen auch nur knapp ein Drittel der Energie im Universum aus.
Noch haben wir keine Möglichkeit Dunkle Materie oder Energie direkt zu messen. Durch ihre Auswirkung können Physiker:innen aber berechnen, wie viel es davon in unserem Universum gibt.
Es gibt bereits verschiedene Ansätze zur Suche nach Dunkler Materie und Energie.
Wenn wir nachts zum Himmel schauen, sehen wir Millionen von Sternen, mit einem Teleskop sehen wir noch viel mehr. Physiker:innen haben viele Möglichkeiten entwickelt, um die Sterne noch genauer zu beobachten und zu lernen wie unser Universum funktioniert.
Durch die Zusammenarbeit von Weltraumteleskopen, Radioteleskopen und Sternwarten ist es uns gelungen, einen tieferen Einblick in unser Universum zu bekommen und Genaueres über die Sterne, Schwarze Löcher und die Entstehung des Universums zu erfahren.