E-Mail: Frank.Fiedler@uni-mainz.de
Institut für Physik der Universität Mainz
Staudingerweg 7
55128 Mainz
Deutschland
Dieser menschliche Aspekt ist mir wichtig bei meiner Tätigkeit als apl. Professor für Experimentalphysik an der Universität Mainz. Auf den folgenden Gebieten arbeite ich:
Als Mitglied der Arbeitsgruppe ETAP für Experimentelle Teilchen- und Astroteilchenphysik am Institut für Physik der Universität Mainz arbeite ich an Teilchenphysik mit dem ATLAS-Experiment am Proton-Proton-Collider LHC am Teilchenforschungszentrum CERN bei Genf.
Darüber hinaus engagiere ich mich für Teilchenphysik-Outreach im deutschlandweiten Netzwerk Teilchenwelt, um Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Welt der Teilchenphysik zu ermöglichen.
Die Teilchenphysik stellt die elementarste Beschreibung unserer Welt dar, die wir bisher kennen. Sie liefert erstaunlich präzise und richtige Vorhersagen, ist aber dennoch unvollständig.
Forschung in der Teilchenphysik ist Teamwork. Die Zusammenarbeit und der Austausch mit Kolleg/innen macht unsere Arbeit spannend. Direkt mitzuerleben und zu verstehen, wie sich unser Bild der Teilchenphysik und damit der elementaren Bausteine und Prozesse im Universum weiterentwickelt, finde ich faszinierend.
Ich bin gespannt, was sich bei der direkten Suche nach bisher unbekannten Teilchen (z. B. der dunklen Materie) ergibt, und ob die immer genauere Vermessung der Eigenschaften der bekannten elementaren Teilchen und fundamentalen Wechselwirkungen indirekte Hinweise auf bisher unbekannte Zusammenhänge liefert.
Besonders interessiere ich mich für die Untersuchung der Eigenschaften des Higgs-Bosons, des W-Bosons und des top-Quarks und ihren Zusammenhang in Modellen der Teilchenphysik.
Ich plane Untersuchungen zur Entwicklung neuer Messmethoden, um die Kopplungen von top-Quarks und die Eigenschaften von W-Bosonen am LHC zu messen. Mehr Informationen dazu wird es demnächst hier geben. Wenn Du Interesse daran für Deine Abschlussarbeit (B.Sc./M.Ed.) hast, bitte ich Dich darum, mich darauf anzusprechen.
Untersuchung des Higgs-Bosons mit dem ATLAS-Experiment:
- Für die Untersuchung des Higgs-Bosons mit dem ATLAS-Experiment haben wir uns in der Mainzer Arbeitsgruppe ETAP auf Ereignisse spezialisiert, in denen ein Higgs-Boson in zwei W-Bosonen zerfällt, die dann leptonisch weiterzerfallen. Vorteile sind leicht zu identifizierende Ereignisse und eine große Wahrscheinlichkeit für diesen Zerfall. Die Herausforderung besteht darin, auf die Eigenschaften des Higgs-Bosons zu schließen, obwohl die Ereignisse nicht vollständig rekonstruiert werden können, weil im Endzustand ein Neutrino und ein Antineutrino vorliegen, die im ATLAS-Detektor keine Signale hinterlassen.
Messung der Masse des top-Quarks mit dem DØ-Experiment:
- Zuvor habe ich beim DØ-Experiment am Proton-Antiproton-Collider Tevatron am Fermilab bei Chicago an der Messung der Masse des top-Quarks gearbeitet. Dafür haben Kollegen und ich die sogenannte Matrix-Element-Methode angewendet, um die kinematische Information aus jedem einzelnen gemessenen Ereignis optimal auszunutzen. Außerdem habe ich eine Methode entwickelt, um die Detektorantwort auf leichte Quarks und bottom-Quarks gleichzeitig mit der Messung der top-Quark-Masse zu bestimmen, um die systematischen Unsicherheiten zu reduzieren.
Vorbereitungen für die Experimente ATLAS und LHCb:
- Für das ATLAS-Experiment war ich an Tests von Myondetektoren mit Hilfe von Myonen aus der Höhenstrahlung beteiligt. Zuvor habe ich an Teststrahlexperimenten für den Vertex Locator und an Studien für die Triggeralgorithmen des LHCb-Experiments gearbeitet.
Elektroschwache Kopplungen „nicht ganz so schwerer“ Quarks:
- Außerdem habe ich mich mit einer Messung der elektroschwachen Kopplungen von bottom– und charm-Quarks in Elektron-Positron-Kollisionen mit dem OPAL-Experiment am LEP-Beschleuniger beschäftigt.
Die Teilchenphysik und ihre Messmethoden zu erklären, macht mir Spaß, gerade weil es viele Phänomene gibt, die unserer Alltagserfahrung zwar widersprechen, ohne die sich aber kein vollständiges und konsistentes Bild der Natur ergibt, z. B. Teilchenerzeugung und -vernichtung, Teilchenumwandlung, oder die Tatsache, dass es wegen Interferenz bei Teilchenreaktionen unmöglich ist, ein einzelnes gemessenes Ereignis eindeutig einer Reaktion zuzuordnen. Teilchenphysik für Studierende:
- Die Teilchenphysik ist Thema in meinen Vorlesungen „Struktur der Materie“ („Experimentalphysik 4“) und „Gebietsübergreifende Konzepte und Anwendungen der Physik“ in der Physik-Lehramtsausbildung. Weil ich ein intuitives Verständnis für wichtig halte, vermittle ich auch anschauliche Bilder zusätzlich zu den abstrakten Konzepten der Teilchenphysik.
Teilchenphysik für Schüler/innen:
- Seit seiner Gründung engagiere ich mich bei den Schülerprogrammen des deutschlandweiten Netzwerks Teilchenwelt. Im Exzellenzcluster Prisma+ an der Universität Mainz arbeite ich an Schülerprogrammen zur Physik: Unter anderem führe ich Teilchenphysik-Masterclasses durch, bei denen Schüler/innen in den Daten des ATLAS-Experiments Ereignisse identifizieren, die die Signatur des Zerfalls eines Higgs-Bosons in zwei W-Bosonen zeigen, und ich habe Projektarbeiten von Schüler/innen am CERN und Jugend Forscht-Arbeiten zur Teilchenphysik mitbetreut.
Ich halte Lehrveranstaltungen in Experimentalphysik und Fachdidaktik für alle Physik-Studiengänge an der Universität Mainz, entwickle inhaltlich und methodisch neue Lehrkonzepte und setze sie in der Praxis um.
Studierende und ich entwickeln und testen Unterrichtseinheiten für den Schulunterricht und Kurse für das Physik-Schülerlabor an der Universität Mainz.
Für die Landeslehrpreise Rheinland-Pfalz der Jahre 2020 und 2024 bin ich vom Fachbereich für Physik, Mathematik und Informatik der Universität Mainz nominiert worden – eine Bestätigung, die mir sehr viel bedeutet.
Gute Lehre in der Physik bedeutet für mich,
- die Natur mit einfachen, verständlichen Konzepten zu beschreiben und Zusammenhänge zu verstehen,
- dieses physikalische Verständnis zu vermitteln und
- dabei gleichzeitig die Grundlagen guten Physikunterrichts zu leben.
Insgesamt sollen meine Lehrveranstaltungen die Zeit der Teilnehmenden wert sein. Besonders im Lehramtsstudium sollen sie ein (positives) Beispiel für den späteren eigenen Unterricht sein:
- Inhaltlich sollen sie die Konzepte auf passendem Niveau richtig und anschaulich erklären und dadurch gleichzeitig Freude an gutem Unterricht vermitteln.
- Methodisch ist es mir (in Praktika wie Vorlesungen gleichermaßen) wichtig, auf unterschiedliche Bedürfnisse Einzelner einzugehen und gleichzeitig die Zusammenarbeit und ein positives Gruppengefühl unter den Studierenden zu fördern.
- Menschlich möchte ich eine wertschätzende und dadurch angenehme Arbeits- und Lernatmosphäre erschaffen.
Gemeinsam erarbeiten meine Kolleg/innen in der Arbeitsgruppe Physik und Schule und ich das übergreifende inhaltliche Konzept für alle Lehrveranstaltungen zur Physik-Fachdidaktik an der Universität Mainz.
Die folgenden Lehrveranstaltungen halte ich regelmäßig und/oder bin maßgeblich an ihrer Gestaltung beteiligt gewesen:Physik-Lehramtspraktikum („Demonstrationspraktikum“ zu Lehrerexperimenten im Unterricht):
- Ziel der Demonstrationspraktika ist, dass sich die Studierenden erarbeiten, wie sie Physik anhand von Experimenten im Schulunterricht vermitteln können. Diese Praktika stellen ein zentrales Element der Physik-Lehramtsausbildung an der Universität Mainz dar. Für die Gestaltung und Durchführung beider Demonstrationspraktika zur Mittel- und Oberstufenphysik bin ich zuständig.
Lehr-Lern-Labor (zu Schülerexperimenten im Unterricht):
- Aufbauend auf dem Demonstrationspraktikum zu Lehrerexperimenten erarbeiten sich die Studierenden im Lehr-Lern-Labor die Grundlagen zu Schülerexperimenten im Physikunterricht. Zum Lehr-Lern-Labor habe ich das Konzept entwickelt, auf dessen Basis es vom Gutenberg-Lehrkolleg als innovatives Lehrprojekt gefördert wurde, und dann die Lehrveranstaltung ausgearbeitet und durchgeführt. Daraufhin wurde das Lehr-Lern-Labor dauerhaft im Curriculum des Mainzer Physik-Lehramtsstudiums verankert und in den letzten Jahren von Kolleg/innen aus der Arbeitsgruppe Physik und Schule durchgeführt.
Vorlesung Struktur der Materie („Experimentalphysik 4“):
- In der Vorlesung zur Struktur der Materie geht es um die Grundlagen der Teilchen-, Kern-, Molekül-, Festkörperphysik und Kosmologie. Im Science- wie im Lehramts-Studiengang Physik habe ich diese Vorlesung mehrmals in Zusammenarbeit mit Kolleg/innen gehalten, und ich habe ich eine Masterarbeit betreut, in der ein neues hochschuldidaktisches Konzept für diese Lehrveranstaltung entwickelt, umgesetzt und evaluiert wurde.
Vorlesung „Gebietsübergreifende Konzepte und Anwendungen der Physik“:
- Diese Veranstaltung gibt zum Ende des Lehramtsstudiums einen Überblick über die Physik aus Sicht der experimentellen und theoretischen Physik und verknüpft die verschiedenen Teilgebiete anhand der grundlegenden Konzepte miteinander. Ich habe den experimentalphysikalischen Teil ausgearbeitet und halte die Vorlesung regelmäßig zusammen mit einem Kollegen aus der theoretischen Physik.
Kombinierte Lehrveranstaltung „Einfach Physik“ zur Mittelstufenphysik:
In den Naturwissenschaften unterstützt der folgende Unterrichtszyklus einen nachhaltigen Lernerfolg:
- Einführung der Grundlagen
- direkt im Anschluss freies Experimentieren zu konkreten Fragestellungen
- abschließende Verknüpfung von Ergebnissen der Experimente mit den Grundlagen
Im Studium in Deutschland finden die Vermittlung der Grundlagen und das Experimentieren allerdings in der Regel nicht im gleichen Semester statt, und eine explizite Verknüpfung ist in der Praxis kaum möglich. Gerade Physik-Lehramtsstudierende sollten aber diesen Ablauf an der Universität selbst erleben, denn sie werden bei der Gestaltung ihres späteren Unterrichts auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgreifen. Anders ist die Situation z. B. an schwedischen Universitäten, da dort Lehrveranstaltungen typischerweise sowohl Vorlesungs- als auch Praktikumsanteile haben.
Für Lehramtsstudierende wird die Situation noch verschlimmert, wenn die Themen, die für den Schulunterricht in der Mittelstufe relevant sind, in den Einführungsvorlesungen zur Physik nicht ausführlich genug besprochen werden. Wesentliche Gebiete der Mittelstufenphysik, bei denen die dazugehörigen Konzepte Studierenden oft Schwierigkeiten bereiten, sind: Mechanik (Kräfte), Thermodynamik (ideale Gase), Elektrik (Potential und Strom, einfache Schaltungen), Strahlenoptik (Lichtausbreitung im Raum und an Grenzflächen, optische Abbildungen) und Farben (Intensitätsverteilung, Streuung und menschliches Wahrnehmungsvermögen).
Zu diesen Themen erarbeite ich eine Lehrveranstaltung „Einfach Physik“, die Vorlesungs- und Praktikumsanteile kombiniert. Ich plane…
- die erste Durchführung der Vorlesung für das Wintersemester 2023/24
- die erste Durchführung der kombinierten Lehrveranstaltung mit dazugehörigen Praktikumsexperimenten für das Sommersemester 2024
- einen Vergleich mit der Lehre in Schweden und die Ausarbeitung der endgültigen Version basierend auf den Erfahrungen aus Mainz und Schweden für das Wintersemester 2024/25
Themen für Abschlussarbeiten in diesem Zusammenhang:
- Ausarbeitung und Test von Praktikumsexperimenten zur Lehrveranstaltung (mehrere Abschlussarbeiten für den Master of Education, Sommersemester 2023)
- Ausarbeitung und Durchführung von Untersuchungen zum Physik-Verständnis und zur Motivation vor und nach der Vorlesung (zwei Abschlussarbeiten für den Bachelor of Education, Wintersemester 2023/24)
Lehrveranstaltungen zur Teilchenphysik im Lehramtsstudium:
Die Vorlesungen „Experimentalphysik 4“ und „Gebietsübergreifende Konzepte der Physik“ sollen überarbeitet werden. Für die Teilchenphysik bietet es sich dabei an, die folgenden Inhalte zu verknüpfen:
- elementare Teilchen und ihre Ladungen (Experimentalphysik)
- Prinzip der Eichinvarianz und elektromagnetische Wechselwirkung (Theorie)
- fundamentale Wechselwirkungen und ihre Charakteristika (Experimentalphysik)
- Dynamik in der speziellen Relativitätstheorie (Theorie)
- Messung von Teilchen (Praktikum)
- Rekonstruktion von Teilchenzerfällen in Daten von Beschleunigerexperimenten (Praktikum)
- Teilnahme an einer Teilchenphysik-Masterclass mit Schüler/innen (didaktisches Praktikum)
Auch hierbei bietet es sich an, Erfahrungen z. B. aus schwedischen Universitäten, wo Vorlesung und Praktikum zur Teilchenphysik eine gemeinsame Lehrveranstaltung darstellen, einfließen zu lassen.
Themen für Abschlussarbeiten in diesem Zusammenhang:
- Ausarbeitung einer Masterclass für Schüler/innen zum XENON-Experiment (mehrere Abschlussarbeiten für den Master of Education, siehe die Beschreibung auf der Outreach-Seite)
Physik als Sprache:
Auch über die Mathematisierung hinaus kann die Physik mit einer Fremdsprache verglichen werden. Die Physik hat hierbei ein sehr begrenztes Vokabular von Fachbegriffen, die innerhalb von strikten Regeln einzusetzen sind, wobei es absichtlich kaum Spielraum gibt. Mich interessiert, inwieweit sich Konzepte des Fremdsprachenunterrichts auf die universitäre, ggf. auch schulische, Physik-Ausbildung übertragen lassen. Im Gegensatz zum Konzept der Immersion (Sprachbad, CLIL) geht es mir um die Ausarbeitung eines minimalen Physik-Vokabulars mit Regeln für seine Verwendung, um zu testen, wie damit ein Thema der Mittelstufenphysik in der Vorlesung „Einfach Physik“ mit Methoden der Fremdsprachendidaktik erlernt werden kann.
Themen für Abschlussarbeiten in diesem Zusammenhang:
- Ausarbeitung eines Vokabulars mit Regeln und einer Lehreinheit zu einem Thema der Mittelstufenphysik und Test im Rahmen der Vorlesung „Einfach Physik“ (Abschlussarbeit für den Bachelor oder Master of Education für eine/n Lehramtsstudent/in mit einer Fremdsprache als Unterrichtsfach)
Schulunterricht zur Physik des Klimas:
Es ist mein Ziel, Unterrichtseinheiten zur Physik des Klimas auszuarbeiten, mit denen dieses Thema ab der Orientierungsstufe in jeder Altersstufe aufgegriffen werden kann. Die einzelnen Einheiten sollen aufeinander aufbauen, einen hohen Wiedererkennungswert haben, Themen des Physik- oder Naturwissenschaftsunterrichts im Kontext „Klima“ aufgreifen und fächerübergreifende Anknüpfungspunkte bieten.
Themen für Abschlussarbeiten in diesem Zusammenhang:
- Ausarbeitung, Test und subjektive Evaluation einer Unterrichtseinheit „Die Farben unseres Klimas“ für die Mittelstufe im 1. Lernjahr Physik (eine oder zwei Abschlussarbeiten für den Master of Education, siehe die Beschreibung auf der Klima-Seite)
Frühstudium für Schüler/innen:
- Es gibt Schüler/innen, deren Interesse an der Physik weit über das Niveau auch guten differenzierenden Schulunterrichts hinausgeht. Für sie organisiere ich das Physik-Frühstudium, das ihnen die Möglichkeit bietet, flexibel an regulären Lehrveranstaltungen teilzunehmen: wahlweise online oder in Präsenz, wahlweise mit oder ohne Prüfungen, mit Beginn jedes Jahr im März oder September.
Mentoring-Programm für Studienanfänger/innen:
- Im Mentoring-Programm engagiere ich mich bei der Betreuung von Studienanfänger/innen.
Studienfachberatung:
- Als offizieller Studienfachberater für Physik-Lehramtsstudierende bin ich Ansprechperson für Studierende z. B. bei Fragen zu Auslandsaufenthalten, Fach- oder Hochschulwechsel.
Wir haben es alle gewußt: Wir alle wissen von der Klimakrise und auch vom Ausmaß der heraufziehenden Katastrophe.
Machen wir uns auch bewusst: Es ist genau jetzt der beste Zeitpunkt, zu handeln, um die bevorstehenden Klimaveränderungen und ihre Folgen abzumildern.
Dafür engagiere ich mich bei den Scientists4Future Mainz/Wiesbaden, denn:
- Als Physiker verstehe ich die Grundlagen der Klimaphysik.
- Als Fachdidaktiker kann ich sie erklären.
- Als Mensch ist es meine Aufgabe, zu handeln.
- In der Gemeinschaft gelingt uns das am besten.
Die grundlegenden Prinzipien der Klimaphysik sind auch für Kinder problemlos verständlich. Mir ist wichtig,
- diese Grundlagen altersgerecht, verständlich, richtig und anschlussfähig zu erklären,
- dieses Wissen in einer wertschätzenden Atmosphäre mit dem täglichen Leben zu verknüpfen,
- dabei auf unterschiedliche Bedürfnisse Einzelner einzugehen und gleichzeitig Zusammenarbeit in der Gemeinschaft zu fördern
und so zu vermitteln, dass und wie wir alle selbst etwas zur Lösung beitragen können.
Es ist mein Ziel, aufeinander aufbauende Angebote auszuarbeiten, die für verschiedene Altersstufen sinnvoll in den Schulunterricht integriert werden können.
Unterrichtsmaterialien „Unser Klima und wir“ für die 3.-6. Jahrgangsstufe:
- komplette Materialien für die Unterrichtseinheit incl. dazugehöriger Geschichte, weiterführender Hausaufgabe und Informationen für Lehrkräfte
- entstanden in einer Zusammenarbeit von Schüler/innen und Wissenschaftler/innen von FridaysForFuture und Scientists4Future Mainz/Wiesbaden
„KLIMAkademie“ für Schüler/innen der Oberstufe
aktuelle Informationen und Anmeldung
- jährliche mehrtägige Akademie auf dem Mainzer Uni-Campus
- fächerübergreifend, von den Grundlagen der Klimaphysik über die Auswirkungen der Klimaveränderung bis hin zur Erarbeitung eigener Handlungsoptionen angesichts der Klimakrise
Unterrichtsmaterialien zur Physik des Klimas:
Eine Unterrichtseinheit „Unser Klima und wir“ für die 3.-6. Jahrgangsstufe ist fertig ausgearbeitet. Im nächsten Schritt soll aufbauend auf dieser Unterrichtseinheit und einer abgeschlossenen Bachelorarbeit zum Thema „Farben“ eine vergleichbare Unterrichtseinheit „Die Farben unseres Klimas“ für die Mittelstufe (1. Lernjahr Physik) entstehen, durchgeführt und subjektiv bewertet werden. Stichworte: Schwarzkörperstrahlung, Intensitätsverteilung, Streuung und menschliches Wahrnehmungsvermögen im Kontext „Klima“ sinnvoll didaktisch reduziert, aber anschlussfähig; offene Aufgabenstellungen; wechselnde Methoden; Binnendifferenzierung; Gruppenarbeit; nachhaltige Sicherung.
Themen für Abschlussarbeiten in diesem Zusammenhang:
- Ausarbeitung, Test und subjektive Evaluation einer Unterrichtseinheit „Die Farben unseres Klimas“ für die Mittelstufe im 1. Lernjahr Physik (eine oder zwei Abschlussarbeiten für den Master of Education)
Zu verstehen, wie die Natur funktioniert, und Zusammenhänge zu erkennen, finde ich faszinierend. Ich engagiere mich dafür, diese Begeisterung bei Kindern und Jugendlichen aller Altersstufen zu fördern.
Meine Kolleg/innen in der Arbeitsgruppe Physik und Schule und ich führen regelmäßig Veranstaltungen für Schüler/innen durch, und im Rahmen von Abschlussarbeiten erarbeiten und testen Studierende neue Veranstaltungskonzepte und Unterrichtseinheiten für den Naturwissenschafts- und Physikunterricht an der Schule.
Regelmäßige Veranstaltungen für Schüler/innen, an deren Konzeption und Durchführung ich beteiligt bin, sind hier aufgeführt. Auf der Seite der Arbeitsgruppe Physik & Schule sind alle Veranstaltungen zu finden. Für Grundschüler:innen:
- Entdeckertag im NaT-Lab: ein geschlossenes Programm in Kooperation mit der Ludwig-Schwamb-Schule Mainz im Rahmen der frühen Hochbegabungsförderung in Rheinland-Pfalz
Für Schüler/innen der Orientierungsstufe:
- Versuch’s mal!: ein jährliches Programm mit 5 Experimentiernachmittagen zum Selbstanmelden für Schüler/innen der 5./6. Klasse
Für Schüler/innen der Mittel- und Oberstufe:
- Schülerlabore: Angebote an der Universität Mainz für Schulklassen und -kurse in der 7.-13. Jahrgangsstufe
- Teilchenphysik-Masterclasses: Angebote im Netzwerk Teilchenwelt für Schülergruppen und zum Selbstanmelden, Projektarbeiten von Schüler/innen am CERN, Stammtische im Fellow-Programm
Für Oberstufenschüler/innen:
- MINT-EC-Camp Teilchenphysik: jährliche mehrtägige Schülerveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem MINT-EC-Verein und der Gutenbergschule und Leibnizschule Wiesbaden
- Physik am Samstag: jährliche Vortragsreihe zu moderner Physik für Oberstufenschüler/innen
- KLIMAkademie: jährliche mehrtägige interdisziplinäre Schülerakademie zu den wissenschaftlichen Hintergründen der Klimakrise
- Physik-Programm bei den Schnuppertagen: einen Tag im Semester das Studienfach Physik kennenlernen
- Tag der offenen Tür: beim jährlichen Tag der offenen Tür der Universität Mainz bietet die Physik ein umfangreiches Programm an
- Frühstudium Physik und/oder Meteorologie: ein flexibles Programm für Schüler/innen (wahlweise online oder in Präsenz, wahlweise mit oder ohne Prüfungen) mit Beginn jedes Jahr im März oder September
Materialien für Lehrkräfte zur Gestaltung des Physikunterrichts sind in vielen Abschlussarbeiten, die ich betreut habe, entstanden. Für den Unterricht frei verfügbare Materialien sind hier aufgeführt. Weitere Materialien der Arbeitsgruppe Physik und Schule sind auf der Download-Seite der Arbeitsgruppe verlinkt. Unterrichtsmaterialien „Unser Klima und wir“ für die 3.-6. Jahrgangsstufe:
- komplette Materialien für die Unterrichtseinheit incl. dazugehöriger Geschichte, weiterführender Hausaufgabe und Informationen für Lehrkräfte
- entstanden in einer Zusammenarbeit von Schüler/innen und Wissenschaftler/innen von FridaysForFuture und Scientists4Future Mainz/Wiesbaden
Unterrichtsmaterialien „Leistung? Aber sicher!“ für den Elektrik-Unterricht der Mittelstufe:
- Unterrichtseinheit zum Thema Leistung im elektrischen Stromkreis
- mit offenen Aufgaben zu Schülerexperimenten im Kontext „Sicherungen“/“FI-Schalter“
Unterrichtsmaterialien „Sensoren im Alltag“ für die Mittelstufe:
- Unterrichtsreihe für die Erarbeitung des Themenfelds „Sensoren“
- basierend auf Schülerexperimenten zur Funktionsweise von Sensorelementen
Materialien für einen Schülerexperimentiertag „Cool Physics“
Beschreibung und Materialien zum Download
- Schülerexperimentiertag zur Erarbeitung der Konzepte Wärme und Temperatur im Kontext „Kühlung“
Oberstufenphysik im Kontext der Suche nach dunkler Materie mit dem XENON-Experiment:
Masterclasses im Netzwerk Teilchenwelt nutzen erfolgreich die moderne Teilchenphysik als Motivation für die Physik, werden im Kontext des XENON-Experiments zur Suche nach dunkler Materie aber bislang nicht angeboten. Dabei bietet gerade das XENON-Experiment direkte Anknüpfungspunkte für den Mechanik-, Elektromagnetismus- und/oder Quantenmechanik-Unterricht der Oberstufe in einem besonders aktuellen Kontext.
Eine Masterclass zum XENON-Experiment kann für den Unterricht zur Wiederholung (Stöße, elektrisches Feld) und als Ausblick (Photoeffekt, Atommodelle, Teilchenphysik) auf Inhalte des Oberstufenunterrichts eingesetzt werden. Dafür soll ein modulares Konzept für eine ganztägige Masterclass für Oberstufenkurse entwickelt werden, das flexibel an die Bedürfnisse von Oberstufenkursen angepasst werden kann. Daraufhin soll die Masterclass ausgearbeitet, getestet und subjektiv evaluiert werden.
Themen für Abschlussarbeiten in diesem Zusammenhang:
- Ausarbeitung einer Masterclass für Schüler/innen zum XENON-Experiment (mehrere Abschlussarbeiten für den Master of Education)